Soo-Hyun Park

Soo-Hyun Park
Soo-Hyun Park, © Andrej Grilic

Geboren 1989 in Seoul/Südkorea, begann Soo-Hyun Park im Alter von sieben Jahren Violine zu spielen. Die Begegnung mit Dora Schwarzberg führte sie nach Wien, wo sie seit ihrem neunten Lebensjahr lebt und studiert. Nach ihrem Bachelor- und Masterstudium der Geige bei Schwarzberg vertieft sie derzeit ihr Können durch ein Kammermusikstudium bei Johannes Meissl an der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Unterstützt von der mdw und durch verschiedene Stipendien, etwa der Thyll-Dürr-Stiftung, der Fondation Seymour Obermer und der Tokyo Foundation, konnte sie neben dem Studium als Solistin, als Kammermusikerin und als Mitglied des Abel-Quartetts in ganz Europa und Asien tätig sein.

Soo-Hyun Park ist regelmäßig bei diversen Musikfestivals zu Gast, beispielsweise beim Kuhmo Chamber Music Festival, Podiumfestival Mödling, Festival di Contrasti, Tartini Festival, Casalmaggiore International Music Festival, Daejeon Chamber Music Festival Korea, Festival Gstaad, Bronislaw Huberman Violin Festival, Heidelberger Frühling, Trema Sonore Festival in Mantova, Vielklangfestival in Tübingen und Valdres Festival in Oslo.

Park hat mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen. Ihr neuester Erfolg ist der vierte Preis beim Internationalen Fritz Kreisler Violinwettbewerb im letzten Herbst. 2016 war ein besonders erfolgreiches Jahr für Soo-Hyun Park, da sie bei allen Wettbewerben, an denen sie teilgenommen hat, ausgezeichnet wurde: Erster und zweiter Preis in den Kategorien Violine und Kammermusik beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb; vierter Preis und Spezialpreis für die beste Dänische Interpretation beim Internationalen Carl Nielsen Wettbewerb; dritter Preis mit dem Abel-Quartett beim Concours de Genève. Außerdem wurde sie mit dem Prix Groupe Edmond de Rothshild geehrt, der ihr beim Festival Sommets Musicaux de Gstaad verliehen wurde. Dieser ermöglichte ihr, ihre Debüt-CD auf dem Label ONYX mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter dem Dirigat von Nicholas Milton herauszubringen. Die CD wurde von zahlreichen Musikmagazinen wie The Strad und dem Gramophone Magazine sowie der BBC bestbewertet und empfohlen.