Von Wälschen und Teutschen

Montag, 10. Juni, 16 Uhr


Freskensaal
20 €


Lorina Vallaster, Blockflöten
Soo-Hyun Park, Violine
Alexander Gergelyfi, Cembalo

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Programm

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Trio D-Dur für Blockflöte, Violine, Fagott oder Violoncello, RV 92
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Sonate F-Dur für Altblockflöte und Basso Continuo nach der Sonate HWV 371
Johann David Heinichen (1683-1729)
Sonate F-Dur für Violine oder Oboe und Basso Continuo
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Sonate d-Moll für 2 Violinen und Basso Continuo „La Folia“ RV 63, op.1/12 aus Sonata da camera a tre (in einer Bearbeitung für Blockflöte, Violine und Basso Continuo in g-Moll)
Pietro Castrucci (1679 -1752)
Sonata X re minore aus „Sonata a Violino e Violone o Cembalo... Opera Prima“
Giuseppe Tartini (1692-1770)
Sonata X g-Moll „Didone abbandonata“ aus XII Solos für Violine und Cembalo
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Trio Sonata Nr. 1 F-Dur TWV 42:F2 aus VI Sonates En Trio „Les Corelizantes“

Dieses Konzert entführt Sie in die Musikwelt des 18. Jahrhunderts mit Werken italienischer und deutscher Komponisten. Zwischen diesen zwei Völkern - den „Wälschen“ und den „Teutschen“ -, die zu den einflussreichsten im Europa der damaligen Zeit gehörten, herrschte ein reger musikalischer Austausch. Betuchte deutsche Adelige schickten ihre Musiker zu Studienzwecken nach Italien, um die neuesten Musiziermoden kennenzulernen und zurück nach Hause zu bringen. Johann David Heinichen etwa ging bei Antonio Vivaldi in die Lehre und Georg Friedrich Händel musizierte mit Arcangelo Corelli. Georg Philipp Telemann griff die italienische Verzierungskunst auf und publizierte diese, mit dem Sonderrecht Ludwigs des XV., in Paris.
Das Konzertprogramm spiegelt diese zahlreichen Verbindungen zwischen den Wälschen und Teutschen wider: Kompositionen u.a. von Vivaldi, seinem Schüler Heinichen sowie Pietro Castrucci, der Geiger in Händels Londoner Opern-Compagney war, kommen an diesem Nachmittag zu Gehör.